Blau-Weiß gegen Blau-Weiß

Daniel Scheffer in Schoenebeck

Schönebecker Asche bleibt unbezwingbar - 0:6 Auswärtsniederlage

Schönebeck/AFR. Nach nur drei Tagen Wettkampfpause ging es für die Schifferstädter am Samstag, 5.5. zur nächsten Auswärtsaufgabe. Die Fahrt führte die Blau-Weißen Mannen zu ihren Namensvettern vom TC Blau-Weiß Schönebeck. Diese Punktspielbegegnung wurde von Tenniskennern sogleich auch als Top-Event des zweiten Spieltages gekürt, denn beide Teams hatten ihre Auftaktbegegnungen gewonnen. Roßlau überzeugte beim TC Schkopau (4:2) und die Schönebecker Auswahl konnte mit 5:1 die Sportler vom TC Jessen niederringen und dadurch zugleich die Tabellenführung erobern. Aus den vergangenen Spielzeiten in der Landesliga ist bekannt, dass die Schönebecker eine Tabellenführung so schnell nicht wieder aus der Hand geben. In 2014 und 2016 schafften sie den glatten Durchmarsch in die Landesoberliga, in der sie sich in den Spielzeiten 2015 und 2017 jedoch nicht behaupten konnten und direkt wieder abstiegen. Dem Gesetz der Serie folgend wollen die Schönebecker Sportler heuer wieder aufsteigen und endgültig ihren Ruf als Fahrstuhlmannschaft ablegen. Kein Wunder, dass auch alle Top4-Spieler sich spielbereit meldeten. Allerdings überraschten die Hausherren damit, dass sie anstelle von Maik Rusteberg den auf der Rangliste direkt hinter ihm stehenden Carsten Berg im vierten Einzel aufstellten. Möglicherweise eine Reaktion auf den einen verlorenen Punkt aus der Punktspielbegegnung gegen Jessen.

Das Roßlauer Team stellte für die Einzel die bereits gegen Schkopau erfolgreichen Top3-Spieler Daniel Scheffer, Matthias Allmich und Stefan Höhn auf. Das Quartett wurde durch Bastian Müller komplettiert, der wie sein Kontrahent Berg sein Saisondebüt abgab.

Müller und Berg duellierten sich auch auf Augenhöhe und jeder wollte sich auf der Siegerliste eintragen. Der erste Durchgang musste im Tie-Break entschieden werden, in dem der Schönebecker ein Quäntchen mehr Glück hatte. Im zweiten Gewinnsatz ging es dramatisch weiter. Am Ende reichte dem Hausherren ein Break mehr aus und Müller musste seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren (6:7, 4:6 gegen Carsten Berg). Der Spielverlauf von Allmich war nahezu spiegelbildlich. Gewinnsatz eins fand sein unglückliches Ende erst im Tie-Break und im weiteren Spielverlauf blieb sein Herausforderer eine Nasenlänge voraus (6:7, 2:6 gegen Marko Bittersmann).

Scheffer ging im Spitzeneinzel gegen den um drei Leistungsklassen höher eingestuften Maik Rienau engagiert zu Werke und münzte seine druckvolle Vorhand auHaus

wiederholt in Winner um. Folgerichtig ging Durchgang eins auch an ihn. Im zweiten Satz war es dann Rienau, der mit einem Break Vorsprung die Oberhand behielt. Somit musste im entscheidenden dritten Durchgang der Sieger gekürt werden. Und hier hatte fortan Rienau die besseren Antworten parat und siegte schließlich glücklich (6:3, 4:6, 1:6 gegen Maik Rienau).

Höhn rief in seinem Match sein gesamtes Repertoire ab. Er fand jedoch kein probates Mittel um seinen Gegenüber zu bezwingen (1:6, 2:6 gegen Christian Erxleben).

Nach den Einzelpartien war die Punktspielbegegnung somit schon vorzeitig mit 4:0 zugunsten der Schönebecker entschieden, die damit eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen unterstrichen. In den verbleibenden Doppeln wollten die Schifferstädter Ergebniskosmetik betreiben und sich möglichst teuer verkaufen. Zugleich sollten verschiedene Doppelpaarungen unter Wettkampfbedingungen Spielroutine sammeln. Mit Marko Schneider und Frank Richter griffen zwei Spieler zu ihren Rackets, die zuvor zum siegreichen Quintett gegen Schkopau gehörten und dabei noch zusammen im Doppel agierten. Diesmal trat Schneider mit Müller im Spitzendoppel an. Richter gesellte sich an die Seite von Höhn. Aber an diesem Tag war den Schönebeckern nicht die Butter vom Brot zu stehlen. Mit ihrem Top-Quartett bestritten sie die Doppelmatches. Schneider/Müller (0:6, 1:6 gegen Rienau/Bittersmann) und Höhn/Richter (3:6, 3:6 gegen Erxleben/Rusteberg) hatten das Nachsehen.

Am Ende steht ein 0:6 im Spielberichtsbogen. Wenngleich der Gesamtsieg verdient an die Hausherren geht, so spiegelt das klare Ergebnis nicht vollumfänglich den Spielverlauf wider. Und wieder einmal erweist sich die Schönebecker rote Asche als kein guter Boden, um Siegpunkte in die Schifferstadt zu entführen.

Wie die Schönebecker konnten auch die Sportler vom TC GW Aschersleben am zweiten Spieltag deutlich überzeugen und besiegten mit 6:0 den TC Jessen. Damit teilen sich beide Teams weiterhin verlustfrei die Tabellenspitze.

Gut, dass am kommenden Samstag, 26.5. die Ascherslebener Mannen zu ihrem ersten Auswärtsspiel nach Roßlau reisen. Da können sich die Blau-Weißen für die erste Saisonniederlage rehabilitieren. Der erste Tennisball wird um 14 Uhr auf der Anlage am Streetzer Weg über das Netz fliegen.

Roßlau spielte mit: Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Stefan Höhn, Marko Schneider, Bastian Müller und Frank Richter

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Streetzer Weg 7a
06862 Dessau-Roßlau

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