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Hitzeschlacht im Tabellenoberhaus

BastianMuellerASL

 

1:5 - Erste Heimpleite gegen TC GW Aschersleben

Roßlau/AFR. Für die Herren30 Teams vom TC Blau-Weiß Roßlau und dem TC GW Aschersleben glich der dritte Spieltag der Landesliga am Samstag, 26.5. einem Deja vú-Erlebnis. Vor genau einem Jahr (27.5.17) standen sich beide  Vereine schon einmal gegenüber. Zwar auf der 3-Platz-Anlage der Vorharzer aber damals wie heuer ging es heiß her. Zum Einen im Kampf gegen die Temperaturen, denn wiederum kratzte das Quecksilber die 30er Marke. Zum Anderen war Feuer und Brisanz in der Begegnung, denn als Tabellendritter empfingen die Schifferstädter zu ihrem ersten Heimspiel der Saison den Tabellenzweiten. Nachdem die Blau-Weißen schon am vorherigen Spieltag das Top-Spiel gegen den Tabellenersten bestritten und leider chancenlos mit 0:6 aus Schönebeck abreisten, stand nun drei Wochen später die nächste Bewährungsprobe an. Man wollte unbedingt den Abstand zur Tabellenführung nicht größer werden lassen. 

Aber auch die Ascherslebener Sportler haben diese Saison großes vor. Ihr Wunsch ist endlich der Aufstieg in die Landesoberliga. Und so war es nicht überraschend, dass auch im dritten Saisoneinsatz die vier Vereinsbesten die Reise an die Elbe antraten.

Im Roßlauer Kader wurde zwangsläufig weiter routiert, denn mit Daniel Scheffer und Matthias Allmich fehlten zugleich die etatmäßigen Top2-Spieler. Erfreulich meldete sich Kapitän André Friedrich nach wochenlanger Verletzungspause wieder einsatzbereit. Mit ihm starteten Stefan Höhn, Marko Schneider und Bastian Müller die Einzelserie.

Schneider traf in seinem Match auf seinen Vorjahreskontrahenten Brian Dressler. Mit viel Engagement wollte er Revanche für die Vorjahresniederlage üben. Doch sein 4 Leistungsklassen stärkerer Gegenüber hatte etwas dagegen und machte ihm einen Strich durch die Rechnung (0:6, 0:6 gegen Brian Dressler). Müller hatte sich bei diesen hochsommerlichen Temperaturen einen klaren Matchplan überlegt. Er wollte die Ballwechsel möglichst kurz halten und sofort mit Druck sowohl den gegnerischen Aufschlag retournieren als auch bei eigenem Service gleich auf den Winnerschlag gehen. Diese Marschroute ging anfänglich auch auf. Aber mit zunehmender Spieldauer wurde das hohe Risiko nicht belohnt (2:6, 0:6 gegen Mario Hecker).

Höhn ging im Spitzeneinzel energisch vor. Er traf wie in der Vorsaison auf Sebastian Haberecht. Jenes Match blieb in guter Erinnerung, denn er konnte einen Satzrückstand noch ausgleichen und als Sieger von der Asche gehen. Diesmal startete er sein Einzel von vorne weg und holte sich die Satzführung. Im zweiten Durchgang kam sein Herausforderer wieder zurück in die Partie und zwang Höhn in den dritten Satz. Hier war es dann wieder der Blau-Weiße, der die entscheidenden Akzente setzen konnte und sich für die Strapazen belohnte. Somit zeigte er dem um 3 Leistungsklassen besseren Ascherslebener Topmann auf, dass der Vorjahressieg keine Eintagesfliege war (6:4, 0:6, 6:4 gegen Sebastian Haberecht).

Friedrich musste auch über die volle Distanz gehen. Im Duell der Kapitäne lag er zu schnell mit 0:3 in Rückstand. Die mangelnde Spielpraxis wich nur langsam und das anfängliche Hintertreffen konnte er bis zum Ende des ersten Gewinnsatzes nicht kompensieren. Er biss sich in sein Match und im Satz zwei agierte er glücklicher. Folgerichtig konnte er den zweiten Durchgang für sich verbuchen. Eine technische Auszeit zur Platzpflege und –bewässerung nutzte sein Gegner geschickt aus, um Friedrichs aufkommenden Spielfluss zu unterbrechen. Das Bild glich wieder dem ersten Durchgang. Mangelnde Konzentration und alle Müh war dahin. Ein schnelles 0:4 und die Vorentscheidung war gefallen. Nach 2,5 Stunden blieb Friedrich nur der enttäuschte Gang zum Netz (3:6, 6:2, 1:6 gegen Christian Fricke).

Mit 1:3 nach den Einzeln waren alle guten Vorsätze auf einen Gesamtsieg egalisiert. Die Minimalchance eines Unentschiedens war noch greifbar. Dies hatten die Paarungen Schneider/Müller und Höhn/Friedrich auch klar im Fokus. Doch da wollten die Platzgäste auch noch ein gehöriges Wörtchen mitsprechen. Immerhin hatten die agierenden Ascherslebener Akteure noch kein Doppel in 2018 verloren.

Im Spitzendoppel gingen Schneider und Müller couragiert zu Werke und nutzten die komplette Breite des Courts aus. Auf ihre Ideen hatten die Grün-Weißen im ersten Durchgang immer eine Antwort parat. Satz zwei griffen die Schifferstädter von vorne an. Der temporäre Erfolg konnte jedoch nicht bis zum Matchende beibehalten werden (0:6, 3:6 gegen Haberecht/Dressler).

Höhn/Friedrich starteten verheißungsvoll ihr Doppel und nach kurzer Zeit gab die Spieltafel ein 4:0 Zwischenergebnis wieder. Aber zu früh gefreut, denn Punkt um Punkt kamen die Ascherslebener heran und beim Stande von 6:6 war der zwischenzeitliche Vorsprung egalisiert. Der Tie-Break musste den ersten Satz beschließen. Und da behielten die Platzgäste die Oberhand. Im zweiten Durchgang merkte man den beiden Blau-Weißen ihre jeweiligen 3-Satz-Einzel-Matches an, denn die Spielfolge wirkte nicht mehr so flüssig wie am Anfang und zusehends schlichen sich unerzwungene Fehler ein. Ein weiterer Matchpunkt an diesem Tage blieb den Blau-Weißen verwehrt (6:7, 3:6 gegen Hecker/Fricke).

Das 1:5 Gesamtergebnis ist sehr undankbar und wirft die Elbestädter in der Tabelle weit zurück auf den vorletzten Platz. Das zeigt deutlich die Leistungsdichte in der Herren30-Konkurrenz auf. Mit einem Sieg wären die Blau-Weißen im Tittelrennen weiterhin dabei, aber da andere Teams allen voran Schönebeck und Jessen siegten, müssen alle Titelchancen beigelegt werden. Die Tennisfreunde vom TC Jessen besiegten dabei mit 5:1 die Sportler vom TC SG Drosa. Wie die Roßlauer haben diese beiden Teams je einen Gesamtsieg auf der Habenseite. Unter diesen drei Verfolgern wird der Bronzerang in der Landesliga vergeben, da der Staffelsieg zwischen den beiden bislang unbesiegten Schönebeckern und Ascherslebenern entschieden wird. Das vorgezogene Saisonfinale findet am Samstag, 9.6. um 14 Uhr statt. Zur selben Zeit wollen die Roßlauer in Drosa überzeugen und die Hand fester an den Bronzerang legen.

Roßlau spielte mit: Stefan Höhn, Marko Schneider, Bastian Müller und André Friedrich

 

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