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In Top-Besetzung zum Auswärtssieg

Stefan Hoehn in Schoenebeck

4:2- Sieg gegen TC Schkopau

Schkopau/AFR. Nach der letztjährigen Erfahrung der Doppelbelastung der Blau-Weißen Mannen in zwei Teams (Herren/Herren30), ist in der diesjährigen Punktspielsaison die in der Landesliga antretende Herren30-Auswahl im klaren Fokus. Herren30-Kapitän André Friedrich resümiert: „Mit 7 Spielern je zwei 4er Teams am Samstag und Sonntag an einem Wochenende auf die rote Asche zu schicken erfordert vieles ab. Da darf kein Verletzungspech auftreten und die berufliche Situation mit notwendigen Wochenenddiensten muss passen.“

Entsprechend wurden beim Tennisverband Sachsen-Anhalt für diese Saison eine Damenmannschaft sowie im Herrenbereich eine 50er, 40er und eben eine 30er Auswahl für den Wettkampfsport gemeldet und auf die 1. Herren konsequent verzichtet. Einzelne Herren30-Spieler werden sicherlich auch noch bei den Herren40-Wettbewerben Spielpraxis sammeln können, da mittlerweile vier Spieler diese Altersgrenze auch erreicht haben und somit in der nächsten Altersklasse spielberechtigt sind.

Für die Herren30-Auswahl ging es am 1. Maifeiertag zu den Sportlern vom TC Schkopau.

Im Vorjahr ging auf heimischer Anlage kein Sieger aus der Partie hervor und ein 3:3 Unentschieden wurde festgehalten. Dies sollte in der heurigen Saison anders werden und somit reisten die Elbestädter in Bestbesetzung zum Punktspielauftakt.

Aber auch die Gastgeber aus Schkopau wollten mit einem Sieg die Saisoneröffnung begehen und boten ein starkes Team auf. Bereits seit mehreren Jahren stellen die benachbarten Vereine vom TC Schkopau und TSV Leuna im Rahmen der Doppelspielberechtigung sich gegenseitig Spieler zur Verfügung. Und so überraschte es niemanden, dass an Top-Position Denny Kegel (LK11) aufgestellt wurde, dessen Heimatverein eben eigentlich der TSV Leuna ist.

Unbeeindruckt der namentlichen Aufstellungen gingen die Schifferstädter Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Stefan Höhn und Marko Schneider zeitgleich für ihre Einzelbegegnungen auf die Courts.

Scheffer traf im Spitzeneinzel auf den um 2 Leistungsklassen höher rangierten Kegel. Dieser Unterschied war jedoch auf dem Platz nicht sichtbar. Sehenswerte lange Ballwechsel wurden den Zuschauern geboten. Ende des ersten Durchgangs war Scheffer wacher und den notwendigen Tick besser. Prompt war Satz eins gewonnen. Satz zwei ging spannend weiter und schließlich in den Tie-Break. Den insgesamt fünften Matchball verwandelte der Blau-Weiße überglücklich zum 7:5 im Tie-Break (6:3, 7:6 gegen Denny Kegel).

In Windeseile fegten Allmich und Höhn in zwei klaren Sätzen über die Plätze. Allmich rang überzeugend und souverän seinen Kontrahenten nieder (6:2, 6:2 gegen Robert Oschmann). Der Matchplan von Stefan Höhn ging ebenso klar auf und er ließ nichts anbrennen (6:1, 6:2 gegen Tino Schwepper).

Das Match von Marko Schneider glich lange Zeit einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Beim Stand von 6:6 im ersten Gewinnsatz musste der Tie-Break die Entscheidung herbeiführen, leider zu Ungunsten des Roßlauers. In der Folge konnte er den Turnaround nicht wieder schaffen und musste seinem Gegenüber gratulieren (6:7, 1:6 gegen Sten Hertwig).

Mit einem Zwischenstand von 3:1 nach den Einzeln musste noch ein Doppel gewonnen werden. Zur Überraschung der Schkopauer wurde für die Doppelpaarungen Scheffer schon mit Blick auf den folgenden Punktspieltag am Samstag, 5.5. geschont. In die Doppelgeschehen griff Frank Richter ein, der an diesem Tag das Blau-Weiße Quintett komplettierte. Mit Kalkül aber auch risikobewusst wurden die Doppelpaarungen Allmich/Höhn und Schneider/Richter auf dem Spielberichtsbogen eingetragen.

Von ihren Einzelsiegen beflügelt agierten Allmich/Höhn im Spitzendoppel abgeklärt. Sie bekamen es mit der Top-Paarung Kegel/Oschmann zu tun. Wie man Kegel egalisieren kann, hatten sie im Einzel bei Scheffer’s Meisterstück beobachten können. Entsprechend abgestimmt gingen beide zu Werke und folglich schnell 5:2 im ersten Durchgang in Führung. Wie gewonnen, so zerronnen: stand es nur zwei Seitenwechsel später 5:5. Aber auf den Ausgleich hatten die Elbestädter die besseren Gegenargumente und Gewinnsatz eins wurde verbucht. Diesen Rückenwind nutzten beide und gaben ihr Match nicht mehr aus der Hand (7:5, 6:3 gegen Kegel/Oschmann). Damit war zugleich auch der Gesamterfolg besiegelt.

Schneider/Richter wollten ihren Punkt auch noch beisteuern. Wie im Einzel traf Schneider wieder auf Hertwig, der an der Seite von Schwepper aufspielte. Und wieder war Fortuna den Blau-Weißen nicht gewogen. Eine spannende Partie musste wiederholt im Tie-Break seine Entscheidung finden und den Roßlauern blieb das Abbiegen auf die Siegerstraße verwehrt (5:7; 6:7 gegen Schwepper/Hertwig).

Mit einem 4:2- Gesamtsieg sind die Blau-Weißen zu Recht stolz auf einen gelungenen Saisonauftakt und damit Tabellenplatz drei. Dieser Bronzerang wurde in der Endabrechnung der Vorjahressaison auch erreicht. Unter die Top3-Plätze wollen die Schifferstädter auch dieses Jahr kommen. Dabei sind die beiden kommenden Punktspielbegegnungen (5.5. TC BW Schönebeck, 26.5. TC GW Aschersleben) von besonderer Bedeutung. Denn beide Konkurrenten gewannen ihre Auftaktpunktspiele deutlich je mit 5:1 und setzten dabei jeweils ihre Top4-Stammspieler ein. Dies unterstreicht auch den Fokus dieser Vereine in der Herren30-Konkurrenz. Zudem werden beide Mannschaften von externen Beobachtern in einem Atemzug mit den Blau-Weißen Herren genannt, wenn es um die Festlegung des Favoritenkreises um den Staffelsieg in der Landesliga Staffel Süd geht. Kein Wunder, denn die Ascherslebener erreichten in 2017 vor den Schifferstädtern den Vizetitel und die Schönebecker stiegen aus der höheren Landesoberliga ab und wollen den direkten Wideraufstieg heuer bejubeln.

Entsprechend Spannungsgeladen wird auf den kommenden Samstag, 5.5. geschaut. Das nächste Auswärtsspiel steht an und es geht zu den Blau-Weißen Namensvettern nach Schönebeck. Ab 14 Uhr wird dort die gelbe Filzkugel über die Netze gejagt.

Roßlau spielte mit: Daniel Scheffer, Matthias Allmich, Stefan Höhn, Marko Schneider, Frank Richter

 

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TC Blau-Weiß Roßlau e.V.

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